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Die Problematik des Umlagesystems

Das österreichische (staatliche) Pensionssystem funktioniert nach dem sogenannten „Umlagesystem“. Das bedeutet, dass die Beiträge der heute Aktiven „umgelegt“ werden und sofort als Pensionen an die heutigen Pensionisten ausbezahlt werden.

Das System basiert also darauf, dass immer so viel einbezahlt wird, als herausgenommen wird. Geht sich das nicht aus, weil beispielsweise durch Gesetze höhere/mehr Pensionen zugesichert sind, muss ein Dritter (in unserem System „der Staat“ – also im Endeffekt wieder der Steuerzahler) zuschießen.

Jahrelang "versteckt" man die Höhe der künftigen Pensionen hinter komplizierten Formeln. Die bekannteste davon stammt aus dem Ende des vorigen Jahrhunderts und lautete: 40 x 2 = 80. Dahinter verbarg sich die Aussage, dass, wenn man 40 Jahre arbeiten geht, man mit 80% seines letzten Bezuges als Pension rechnen kann.

Aufgrund vieler Einflüsse, welche an anderer Stelle dieser Homepage behandelt werden, konnte man sich derartige Pensionen schon balld nicht mehr leisten. Wer heute nach 40 Beitragsjahren in Pension geht, bekommt ca. 68% seines Letztbezuges an Pension. Warum? Weil die Beiträge und die Staatszuschüsse für nicht mehr reichen. Man macht ganz einfach eine Pensionsreform und erfindet neue Formeln.

Wenn sich die heute Aktiven daher mit den heutigen Formeln ihre künftige Pension ausrechnen wollen, machen sie einen gewaltigen Fehler! Die künftige Pensionshöhe ist einzig und allein davon abhängig, was zum Zeitpunkt der Pensionierung zu Verteilen ist: Wie viele und in welcher Höhe Beiträge bezahlt werden und was sich der Staat an Zuschuss leisten kann.

Denn woher sollte das Geld sonst kommen?

Wie sich die Pensionen in den letzten 20 jahren trotz aller geltenden Formeln "verdünnt" haben, finden Sie hier! 

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