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Keine Beratung ohne Pensionskontoauszug Bevor Sie sich Gedanken über mögliche Vorsorgemaßnahmen zur Schließung Ihrer Pensionslücke machen, sollten Sie mit einem wirklichen Pensionsexperten Ihren aktuellen Pensionskontoauszug analysieren. Gerne bin ich Ihnen auch bei der Beschaffung des Pensionskontoauszuges behilflich (zum Beispiel bei mir im Büro online - fragen Sie mich nach den Voraussetzungen). Bitte glauben Sie keiner Pensionslückenberechnung mittels "Scheibe" oder auf einer Internethomepage von Banken und Versicherungen. Wie soll dieses Instrument genaue Kenntnis über Ihre bisherigen Versicherungszeiten, Ihren exakten Einkommensverlauf oder über anrechenbare Ersatzzeiten haben. Wenn diese Dinge aber nicht genau für die Vergangenheit erfasst sind, dann kann nur ein falsches ergebnis herauskommen. Und mit diesem falschen Wert wird dann - natürlich wieder falsch - in die Zukunft gerechnet! Was erfährt man durch das Pensionskonto Anhand des Pensionskontos kann man zunächst überprüfen, ob alle Versicherungszeiten bei der Pensionsversicherungsanstalt richtig erfasst sind. Man erkennt die Bedeutung der Aufwertungsfaktoren. Während die bestehenden Pensionen (zumindest bis zu € 3.300,- p. M. brutto) um 2,7 % erhöht werden, werden die Pensionskontoguthaben der aktiv Erwerbstätigen um nur 0,6 % angehoben. Die Aufwertung für 2012 mit 0,6 % deckt damit nur einen Bruchteil der Inflation ab und ist mit Abstand der historisch niedrigste Wert. Nur zweimal lag die Aufwertungszahl bisher unter 2 %, nämlich 2002 (1,8 %) und 2004 (1,7 %).
Aber es wird auch klar, wie ungünstig sich der längere Durchrechnungszeitraum auf seine eigene künftige Pension auswirkt. Nimmt man die obenstehende Grafik als Basis, dann gäbe es bei 40 Beitragsjahren ohne Abschläge (also bei Pensionsantritt mit 65 Jahren) bei einer Durchrechnung
Es macht aber einen Unterschied, ob man bei einem Letzteinkommen von € 3300,- eine Pension von 2243,- (68% vom Letzteinkommen) oder von 1602,- (48% vom Letzteinkommen) hat. Genau diese Informationen möchte ich Ihnen aber nicht vorenthalten, bevor Sie an den Abschluß einer Sparform oder den Kauf von Ertragssachwerten denken. |
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Bildnachweis: iStockphoto
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